Eine Untersuchung im Auftrag der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt wachsenden Rückhalt für die AfD unter Migranten. Dreimal so viele unterstützen die Partei jetzt im Vergleich zu 2019, während sich ihr Zuspruch unter Deutschen ohne Migrationshintergrund im gleichen Zeitraum nur verdoppelt hat.
Damit hat sich die Wahlabsicht der Menschen mit Migrationshintergrund in den letzten Jahren erheblich gewandelt. Die Studie ist die dritte dieser Art nach 2015 und 2019. Die zugehörige Umfrage wurde von Oktober 2024 bis Januar 2025 durchgeführt, jetzt ist die ausführliche Auswertung erschienen.
Die Grünen stehen bei den Deutschen mit Migrationshintergrund deutlich schwächer da als in der Gesamtbevölkerung. Nur 12 Prozent wollen die Partei wählen. Bei Deutschen ohne Migrationshintergrund waren es im Umfragezeitraum hingegen ganze 20 Prozent, bei den befragten nichtdeutschen Ausländern 16 Prozent.
Die AfD kommt bei Wählern mit Migrationshintergrund spiegelbildlich auf sechs Prozentpunkte mehr als bei denen ohne. Ganze 19 Prozent von ihnen wollten schon Ende letzten Jahres die Alternative für Deutschland wählen. Dieses Phänomen war auch bei den Kommunalwahlen in NRW schon zu beobachten, wo die AfD in mehreren Städten stärkste Kraft wurde (Apollo News berichtete hier, hier, hier und hier). Ausländer ohne deutsche Staatsbürgerschaft haben mit 14 Prozent eine ähnliche Neigung zur AfD wie die einheimischen Deutschen.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











