Erfurt: Werden die Proteste gegen den AfD-Parteitag weiter eskalieren?

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Erfurt: Werden die Proteste gegen den AfD-Parteitag weiter eskalieren?
Bildquelle: Tichys Einblick

Ein breites Bündnis will den Parteitag der AfD in Erfurt verhindern. In diesem Bündnis, dass sich unter dem moralisch hochtrabenden Motto „Widersetzen“ zusammen getan hat, finden sich die üblichen linken und extrem linken Vertreter der „Zivilgesellschaft“. Diese Zivilgesellschaft, die in der Regel eben nicht zivil sondern staatlich ist, da sie vom Staat, genauer von allen Steuerzahlern, großzügig alimentiert wird. Kurz, in Erfurt versammeln sich vor allem Transferempfänger, die, wahrscheinlich zu recht, befürchten, dass eine nicht linke Regierung ihre bequeme und leistungslose wirtschaftliche Existenz gefährden könnte.

Die Polizei rechnet mit 50.000 Demonstranten, die zum Teil mit ebenfalls vom Steuerzahler bezahlten Bussen nach Erfurt gebracht werden sollen. Unter den Demonstranten sollen laut Polizei bis zu 2.500 gewaltbereite Linksextremisten sein, die im Internet schon angekündigt haben, was sie vorhaben. Manche sehen das, was dort angekündigt wurde, als einen Aufruf zu schweren Straftaten. Die Thüringer Polizei ist mit etwa 6.000 Beamten im Einsatz, unterstützt wird sie von Polizeieinheiten aus allen Bundesländern und der Bundespolizei.

In den staatlichen Medien wird über das Bündnis nicht berichtet, sondern es wird dafür geworben. Auffallend bei der Berichterstattung dieser Medien ist der moralische Überschwang und die feste, selbstgerechte Überzeugung, den Guten nicht nur anzugehören, sondern selbst das Gute zu sein. Sie sehen sich, mehr als 80 Jahre nach Kriegsende, als tapfere Widerstandskämpfer gegen ein Regime, in dem ihre Eltern und Großeltern meistens bei den Tätern zu finden waren. Der Widerspruch, wie ihre Vorverwandten wieder auf Seiten der Macht zu sein, durchdringt ihre moralisch aufgeladene Selbstgerechtigkeit in keinem Augenblick und so bemerken sie auch nicht, dass sie genau das sind, was sie zu bekämpfen vorgeben.

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