Es sollte ein „Geheimplan gegen Deutschland“ gewesen sein, ein Vorhaben, Millionen von Menschen aus Deutschland zu vertreiben. So stellte Correctiv in einer vor genau einem Jahr veröffentlichten Recherche ein vermeintliches Geheimtreffen verschiedener rechter Aktivisten und Politiker dar. Die Recherche würde der AfD nachhaltig politisch schaden, dachte damals viele. Doch nach einem Jahr wird deutlich: Davon bleibt nichts übrig.
Gegen den „Geheimplan gegen Deutschland“, wie es Correctiv nannte, gingen in den Wochen nach der Veröffentlichung Hunderttausende auf die Straße. Gleichzeitig sanken die AfD-Umfragewerte von einem Allzeithoch von durchschnittlich 22 Prozent. Bei der Europawahl im Sommer des vergangenen Jahres erhielt die Partei nur noch 15 Prozent der Stimmen.
Doch nun, ein Jahr nach der Veröffentlichung, wird offensichtlich: Von den Auswirkungen der Correctiv-Recherche ist kaum etwas geblieben. Entscheidende Aussagen, etwa die Behauptung, dass über die Ausweisung deutscher Staatsbürger diskutiert wurde, wurden zudem durch Gerichte untersagt. Mittlerweile ziehen immer mehr Medien die Ausrichtung der Recherche infrage (Apollo News berichtete).
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