Es ist ein Riesen-Skandal, den NIUS aufdeckte: Im mit 300.000 Euro Steuergeld finanzierten „Volksbad“ in Berlin-Mitte sollte ein Schwimmangebot exklusiv für Schwarze stattfinden. Nach der NIUS-Berichterstattung wurde das ethniengetrennte Bade-Event letztlich abgesagt. Die millionenschwer steuerfinanzierte NGO EOTO, die die Veranstaltung organisiert hatte, inszenierte sich daraufhin als Opfer vermeintlicher „rassistischer Droh-E-Mails sowie Gewaltandrohungen und diskriminierender Kommentare auf Social-Media“. Dabei könnte EOTO der größte Profiteur der Absage sein. Rund 80.000 Euro an Spenden sammelte die NGO infolge der abgesagten Veranstaltung ein.
„Droh-E-Mails sowie Gewaltandrohungen und diskriminierende Kommentare auf Social-Media“ – das soll laut der steuerfinanzierten NGO EOTO der vermeintliche Grund für die Absage des Schwarzen-Schwimmens vor der Volksbühne in der Hauptstadt gewesen sein. Die NGO fürchtete nach eigenen Angaben ein „akutes Sicherheitsrisiko für alle angemeldeten Personen“.
So wurde das Schwimmen für Schwarze ursprünglich auf der Website der Berliner Volksbühne beworben.
Um welche rassistischen Gewaltandrohungen und diskriminierenden Kommentare es sich konkret gehandelt haben soll, hat EOTO bislang nicht offengelegt. Stattdessen inszenierte sich der Verein im Netz selbst als Opfer von vermeintlichem Rassismus.
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Doch nach der Absage blieb es nicht bei der Opfererzählung des Vereins. Der muslimische Grünen-Stadtgemeinderat und ehemalige „Widersetzen“-Sprecher Suraj Mailitafi attackierte zunächst die CDU-Politikerin Aileen Weibeler im Netz, die das exklusive Schwimmen für Schwarze im „Volksbad“ kritisiert hatte. Anschließend stellte er erste Geldforderungen.
Suraj Mailitafi im Juli als Pressesprecher bei einer Pressekonferenz des Bündnisses „Widersetzen“. Neben ihm sitzt Pressesprecher Noa Sander, der die Gewalt gegen Journalisten bei den „Widersetzen“-Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag in Erfurt ebenso wie Mailitafi nicht verurteilen wollte.
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