An den Bahnhöfen und Haltestellen Brandenburgs wurden im Jahr 2024 7.903 Straftaten erfasst. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der AfD-Abgeordneten Jean-Pascal Hohm, Lena Korté und Daniel Münschke hervor, die NIUS exklusiv vorliegt. Dabei fällt auf: Nicht-deutsche Tatverdächtige machen rund 45 Prozent aller Tatverdächtigen aus – und sind somit massiv überrepräsentiert.
Auch am Potsdamer Bahnhof kam es immer wieder zu Zwischenfällen.
Insgesamt ging dabei zwar die Zahl aller erfassten Straftaten um neun Prozentpunkte zurück (von 8.696 auf 7.903 Fälle), dennoch bedeutet dies: Täglich kommt es statistisch zu 22 Straftaten an Bahnhöfen und Haltestellen. Unter den häufigsten Delikten sind Diebstähle (mehr als 2.900 Fälle) und Sachbeschädigungen, aber es finden sich auch Rohheitsdelikte (944) oder Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (53). Die Statistik speist sich aus der landesweiten Auswertung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) – ist also eine Eingangsstatistik –, und fragt die Tatorte „Haltestelle“, „Bahnhof“, „Bahnanlage“, „Bahnsteig“ und „Verkehrsmittel im ÖPV“ ab.
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