11.000 Euro: Rechter Streamer „Shlomo Finkelstein“ soll offenbar Kosten für Polizei-Abhörung seines Umfeldes tragen

vor mehr als 1 Jahr

11.000 Euro: Rechter Streamer „Shlomo Finkelstein“ soll offenbar Kosten für Polizei-Abhörung seines Umfeldes tragen
Bildquelle: Apollo News

Nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass im Zuge der Ermittlungen gegen den rechten YouTuber und Streamer Aron P. alias „Shlomo Finkelstein“ das Umfeld eben jenes abgehört wurde. Unter anderem wurden auch sein Streamer-Kollege KasperKast und weitere Akteure aus dem Umfeld von P. abgehört. KasperKast erklärte nun in einem YouTube-Video auf seinem Kanal „KasperKast X HonigWabe“, dass P. die Kosten für diese Abhöraktion selbst tragen müsse. Die Summe der Kosten, die nun auf den mittlerweile inhaftierten P. zukommt, beläuft sich laut seinem Kollegen auf 11.000 Euro.

Apollo News fragte bei der für P. zuständigen Staatsanwaltschaft Köln nach, ob man dies bestätigen könnte. Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels reagierte die Staatsanwaltschaft nicht auf die Anfrage. Des Weiteren kamen im Laufe des Prozesses gegen P. weitere Kosten auf ihn zu. Laut seinem Kollegen KasperKast habe er für eine einzelne Antwort der Staatsanwaltschaft Köln „40 oder 80“ Euro zahlen müssen.

P. wurde wegen Volksverhetzung ursprünglich zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt – hatte aber offenbar unbewusst gegen Bewährungsauflagen verstoßen. Insgesamt soll er drei Auflagen gehabt haben, von denen er zwei nicht befolgt haben soll, wie aus den Gerichtsakten zu dem Fall hervorgeht. Er war verpflichtet, sich bei einem Umzug unverzüglich bei den Behörden umzumelden und sollte eine Geldstrafe von 600 Euro zahlen. Diese Auflagen erfüllte P. offenbar nicht beziehungsweise erst verspätet, weil er nicht an seiner gemeldeten Adresse gewohnt hat und ihn deshalb die Briefe nicht erreicht haben.

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