10 Jahre „Grenzöffnung“ – Deutschlands traurige Normalisierung

vor 11 Monaten

10 Jahre „Grenzöffnung“ – Deutschlands traurige Normalisierung
Bildquelle: Tichys Einblick

Als vor 10 Jahren der syrische Bürgerkrieg zahlreiche Menschen entwurzelte und in die Emigration zwang, traf die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel aus Gründen, die bis heute letzten Endes undurchsichtig sind und es wahrscheinlich auch immer bleiben werden, die Entscheidung, die deutschen Grenzen ohne jede Kontrolle auch für solche Flüchtlinge weit zu öffnen, die bereits in einem anderen europäischen Staat einen Erstantrag auf Asyl gestellt hatten.

Ja schlimmer noch: Angela Merkel und der von ihr weitgehend dominierte deutsche Presseapparat sandten Bilder in die ganze Welt aus, welche Teddybärenwerferinnen und deutsche „Willkommenskultur“ auch noch im kleinsten afghanischen Dorf bekannt machen sollten, und übten zudem erheblichen politischen und medialen Druck auf die europäischen Nachbarstaaten aus, es ihnen gleich zu tun und auch die europäischen Außengrenzen weit zu öffnen.

Und vor allem: Merkels Grenzöffnung bewirkte, daß sich den syrischen Flüchtlingen zahllose Wirtschaftsemigranten aus der ganzen muslimischen Welt von Marokko bis Afghanistan anschlossen und Deutschland förmlich mit Asylbewerbern überschwemmt wurde, ganz zu schweigen von der tiefen Spaltung der Bevölkerung angesichts dieser umstrittenen Vorgänge.

Allein 2015 wurde mehr als eine Million neuer Flüchtlinge in Deutschland gemeldet, und bis heute hat sich diese Zahl verdreifacht, wobei die Dunkelziffer noch signifikant höher liegen dürfte. Zu vollgültigen deutschen Staatsbürgern wurden in dieser Zeit sage und schreibe anderthalb Millionen Menschen; allein letztes Jahr 292.000. Diese trockenen Zahlen verbergen eine echte politische wie demographische Revolution, welche die Bundesrepublik auf Generationen hin belasten wird, und eine wie auch immer geartete Lösung der hierdurch geschaffenen Probleme ist nicht in Sicht, ja kann es angesichts des schieren Ausmaßes der Lage auch gar nicht sein. Dabei handelt es sich in gewisser Weise, zynisch gesprochen, sogar um eine Art europäische „Normalisierung“ der Migrationslage in Deutschland, welche viele Bundesbürger erst dazu gebracht hat, endlich das zu verstehen, wovor etwa französische Patrioten schon seit Jahrzehnten warnen.

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