Berlin hat den 1. Mai 2025 bei sommerlichem Wetter mit Zehntausenden Teilnehmern an 62 angemeldeten Versammlungen überwiegend friedlich erlebt. Zu größeren Ausschreitungen kam es in diesem Jahr glücklicherweise nicht. Das ergibt die offizielle Polizeimitteilung zu dem Geschehen. Über 5.800 Einsatzkräfte, darunter rund 2.200 Unterstützungskräfte aus elf Bundesländern sowie von der Bundespolizei, waren im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Nennenswerte Gewalt gab es nur von Israel-Hassern.
Die mit Spannung erwartete Abenddemonstration unter dem Titel „Revolutionärer Erster Mai“ startete gegen 15:30 Uhr am Südstern und wuchs bis zum Abend auf mehr als 15.000 Teilnehmer an. Die Versammlungsbehörde hatte im Vorfeld Beschränkungen erlassen, darunter Verbote des Fahnenverbrennens, der Verherrlichung von Gewalt sowie der Werbung für bestimmte pro-palästinensische Gruppierungen. Daran wurde sich jedoch größtenteils nicht gehalten.
Der traditionell linke Aufmarsch wurde mancherorts regelrecht von dem Israelhasser-Mob überrannt. So kam es laut mehreren Journalisten zu israelfeindlichen Rufen und Hamas-Solidaritätsbekundungen. In Berlin-Kreuzberg kam es an vielen Orten zum Zeigen von Palästinenser-Flaggen, und viele Menschen trugen das Palästinensertuch, die sogenannte Kufiya.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











