„Progressives Bündnis“: So dient sich Werner Graf den radikalen und antisemitischen Linken an

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„Progressives Bündnis“: So dient sich Werner Graf den radikalen und antisemitischen Linken an
Bildquelle: Apollo News

Um 18:00 Uhr tobt die Wahlparty in Berlin-Kreuzberg: Die Linke hat die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus klar gewonnen. Die Hauptstadt wählte die Partei von Spitzenkandidatin Elif Eralp mit 25,7 Prozent laut vorläufigem Ergebnis deutlich vor der CDU (18,8 Prozent), der AfD (16,3) und den Grünen (14,3) zur strahlenden Wahlsiegerin. Die bisherige Koalition aus CDU und SPD wurde abgewählt – die Hauptstadt pocht offenbar auf ein linksgeführtes Berlin.

Nur unweit feiern auch Werner Graf und seine Berliner Grünen einen Erfolg: In Berlin-Schöneberg wird das Ergebnis von 14,3 Prozent positiv aufgenommen. Man verliert zwar 4,1 Prozent im Vergleich zur letzten Wahl und hat vor allem unter den Jungen den Anschluss an die Linke verloren. Rechnerisch führt aber jeder Weg zu einer Regierung unter Beteiligung der Grünen. Entweder mit CDU und SPD oder eben mit der Linken und der SPD.

Die Berliner Grünen unter Graf werden zum Königsmacher. Und diese Tatsache stellt die Grünen als gesamte Partei vor eine Zerreißprobe: Denn ihr Berliner Landesverband macht am Wahlabend keinen Hehl daraus, wohin er will. „Wir wollen jetzt Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit SPD und Linken ein progressives Bündnis für Berlin schmieden“, erklären die Landesvorsitzenden Nina Stahr und Philmon Ghirmai, als das Ergebnis gerade frisch auf den Bildschirmen landet. Auch die grüne Fraktionschefin Berlins, Bettina Jarasch, wird deutlich: „Wir haben eine Präferenz für Rot-Grün-Rot, also für ein Bündnis mit den Linken und der SPD.“

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