„Orbán ist einer der wichtigsten Anführer weltweit – er zeigt uns den Weg. Deshalb wollen unsere Gegner das ungarische Modell zerstören“, ruft Santiago Abascal, Chef der spanischen Vox-Partei, bei seiner Rede aus.
Solche überschwänglichen Lobeshymnen auf Viktor Orbán gehören auf der CPAC Ungarn, dem größten europäischen Ableger des aus Amerika stammenden Konservativentreffens CPAC, zur Tagesordnung. Das Motto der diesjährigen Konferenz in Budapest lautet dabei „On to Victory!“ (zu Deutsch: „Auf zum Sieg!“). In weniger als drei Wochen wird in Ungarn gewählt; die Stimmung – auch unter den vielen Fidesz-Anhängern vor Ort – ist angespannt. Siegessicher ist hier niemand; jeder weiß, es wird knapp. Wer gerade vorn liegt, weiß so wirklich niemand mit Sicherheit.
Umso mehr ist es für viele der europäischen Konservativen und Rechten vor Ort eine Schicksalswahl: Verliert Orbán und seine Fidesz-Partei, wäre die wohl letzte rechte Regierung in der EU Geschichte – zumindest, wenn man Melonis italienische Regierungskoalition ausklammert. Eine Niederlage Orbáns würde düstere Aussichten für viele der Teilnehmer bedeuten. Zugleich aber – und das ist das Paradoxe – sieht sich die europäische Rechte hier im Aufwind.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











