Zwei Tote im Zusammenhang mit Stromterror in Berlin gemeldet

vor 6 Monaten

Zwei Tote im Zusammenhang mit Stromterror in Berlin gemeldet
Bildquelle: Tichys Einblick

Nach mehreren Tagen ohne Strom, Heizung und Licht gibt es erste Berichte über Todesopfer im Zusammenhang mit dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz. Die Junge Freiheit konnte einen Betroffenen interviewen, der vom Tod seiner Vermieterin berichtet. Diese wurde am Tag nach dem Stromausfall tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Todesursache ist bislang noch nicht bekannt.

Das Magazin Cicero berichtet unter Berufung auf Insiderinformationen von einer Frau, die auf einer unbeleuchteten Straße ausgerutscht und verstorben sei. Die Polizei wollte diesen Fall bislang nicht bestätigen.

Ein Beatmungspatient konnte dem Erstickungstod nur knapp entgehen, wie der Tagesspiegel berichtet. Es spielten sich dramatische Szenen ab: Das Beatmungsgerät von Andreas Thomsen verfügt über eine Notbatterie mit ausreichend Strom für sechs Stunden Laufzeit. Da es zunächst keine Anzeichen dafür gab, dass der Stromausfall länger andauern würde, entschied sich der 68-Jährige, in seiner vertrauten Wohnung zu bleiben. Erst als der Strom zur Neige ging, alarmierte ein Pfleger die Feuerwehr. Diese konnte jedoch zunächst nicht helfen, da das schwere Grundstückstor – ein Rolltor – ohne Strom nicht zu öffnen war. Schließlich evakuierten zehn Einsatzkräfte den bettlägerigen Mann unter großen Schwierigkeiten: Ohne Strom funktionierte auch der Aufzug nicht. Mit nur noch zwei Minuten verbleibender Laufzeit des Beatmungsgeräts konnte schließlich der Rettungswagen erreicht und die Stromversorgung sichergestellt werden.

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