In einer Asphaltmischanlage nahe Berlin ist es zu einem mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag gekommen. Brandenburgs Innenminister René Wilke spricht gegenüber dem RBB ebenfalls von einem Anschlag und verurtielt diesen „auf das Schärfste“. Er sei schockiert, dass die Täter einen hohen Sachschaden in Kauf nähmen und die Tat verharmlosten.
In der Nacht zum 11. März hatte es in der Anlage in Wandlitz ein Feuer gegeben, verletzt wurde aber niemand. Die Reparaturarbeiten sollen laut dem Unternehmen drei Monate dauern. Denn an Förderbändern sei ein Brand gelegt worden, sodass das Gummi geschmolzen sei, was zu weiteren Schäden geführt habe. Der Schaden gehe in die Millionenhöhe. Die reguläre Produktion soll an diesem Montag aber wieder anlaufen.
Es handelt sich damit um den zweiten Brandanschlag seit Jahresbeginn. Im Januar hatten Linksextremisten einer „Vulkangruppe“ einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Teltow verübt, der zu einem fünftägigen Stromausfall in Berlins Südwesten führte. Laut der dpa prüft die Polizei sowohl die Echtheit des Bekennerschreibens als auch, ob es eine politische Tatmotivation gibt. Auf der Plattform „Indymedia“ wurde das mutmaßliche Bekennerschreiben veröffentlicht.
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