„Zutiefst Antidemokratisch“: Verdi und DGB kritisieren Gesprächsangebot an AfD durch Familienunternehmer

vor 7 Monaten

„Zutiefst Antidemokratisch“: Verdi und DGB kritisieren Gesprächsangebot an AfD durch Familienunternehmer
Bildquelle: Apollo News

Die Gewerkschaften Verdi und DGB haben den Verband Die Familienunternehmer wegen seines Gesprächsangebots an die AfD scharf angegriffen und die im Verband organisierten Unternehmen zu einer klaren Abgrenzung aufgefordert. Verdi-Chef Frank Werneke wirft der Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann vor, sie falle „seit geraumer Zeit durch immer radikalere Positionen“ auf und drohe nun „endgültig nach rechts abzudriften“.

Werneke sieht im Gesprächsangebot an die AfD eine Parallele zum Aufstieg der NSDAP und vergleicht den Vorgang mit dem Geheimtreffen von Adolf Hitler mit Wirtschaftsvertretern am 20. Februar 1933. Die AfD sei „zutiefst antidemokratisch“, ihre Konzepte gefährdeten den Standort Deutschland und den Zusammenhalt in Europa.

Hintergrund ist ein Parlamentarischer Abend der Familienunternehmer im Oktober, zu dem erstmals auch AfD-Abgeordnete eingeladen wurden. Zugleich hatte der Verband erklärt, das bisherige Kontaktverbot zu AfD-Bundestagsabgeordneten sei aufgehoben; man wolle nun in den „Fachaustausch“ gehen, um sich inhaltlich mit der Partei auseinanderzusetzen.

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