Der Autoriese Volkswagen geriet zuletzt in eine massive Schieflage. Doch bereits seit Jahren baut das Unternehmen auf massive Kredite. Benötigte Investitionen werden einfach mit Krediten finanziert. Mittlerweile hat sich so ein Schuldenberg von über 400 Milliarden Euro aufgebaut. Der Konzern ist auf ständige Refinanzierung angewiesen.
Doch nun droht ein entscheidender Einschnitt in diese Unternehmensstrategie. Die Ratingagentur Moody’s schätzt die Zukunftsaussichten für Volkswagens Kreditwürdigkeit als „negativ“ ein, zuvor war es noch als „stabil“ eingeschätzt worden. Das gab die Ratingagentur am Freitag bekannt. Moody’s ist eine traditionsreiche Ratingagentur aus den USA und gehört zu den „Big Three“ (Großen Drei) der Branche.
Laut Moody’s basiert die Einschätzung auf der schwachen Entwicklung von VW. Das Sparprogramm (Apollo News berichtete), das als Reaktion auf die Entwicklungen von der VW-Spitze verordnet wurde, wird positiv eingeordnet. Dennoch rechnet man nicht mit einer baldigen Besserung. Laut Moody’s wird auch das kommende Jahr keine besseren Ergebnisse für VW liefern. Gründe dafür sind der zunehmende Preisdruck, mögliche Strafzahlungen wegen der CO₂-Emissionen in Europa und zusätzliche Restrukturierungskosten. Erst 2026 gibt es laut Moody’s Aussichten auf Besserung der Lage.
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