Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ist überraschend nach Israel gereist. Er will mit Premierminister Netanjahu sowie Außenminister Gideon Saar zusammenkommen. „Unterstützung für Israel heißt auch, vor Ort Gespräche zu führen und sich ein Bild von der Situation zu machen. Ich will zeigen, dass wir Israel als engsten Partner im Kampf gegen den Terror unterstützen“, so Dobrindt im Vorfeld über seine Reise.
Dobrindt hat sich als erste Station mit Angehörigen von am 7. Oktober 2023 in den Gazastreifen verschleppten Geiseln getroffen. Sein Ministerium veröffentlichte am Samstagabend bei X einen Post von Deutschlands Botschafter in Israel, Steffen Seibert. Dort sind Dobrindt und Seibert mit Angehörigen von Geiseln zu sehen.
Gemeinsam mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar besuchte Dobrindt später den Ort eines tödlichen iranischen Raketenangriffs auf eine Vorstadt Tel Avivs. Sein Besuch ist der erste eines hochrangigen ausländischen Politikers seit dem Zwölf-Tage-Krieg gegen den Iran. Deutschlands Bundesinnenminister drückte klare Unterstützung für die Angriffe Israels auf das iranische Atomprogramm aus. „Der Iran destabilisiert seit Jahren, seit Jahrzehnten, muss man sagen, diese Region mit seiner Unterstützung der Terrorgruppen im Norden, im Süden, im Osten von Israel“, so Dobrindt.
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