In der ARD-Doku „Die Vertrauensfrage: Wer kann Deutschland regieren?“ werden die Spitzenkandidaten aller im Bundestag vertretenen Parteien während ihres Wahlkampfes gezeigt. In einer Szene sieht man so auch Robert Habeck während einer Besprechung – es geht um den Auftritt der Grünen bei Social Media. „Das Interesse ist da, die Klickzahlen sind gut“, doch es gebe „ungewöhnlich eklatante“ Einbrüche bei der Reichweite, heißt es aus Habecks Team.
Konkret erklärt der Wahlkampf-Mitarbeiter das am Beispiel eines „Postings zur Einigung zwischen Israel und der Hamas“. Habeck will wissen, ob es nur um den „Israel-Hamas-Gaza-Post“ gehe. Sein Team erklärte ihm daraufhin, dass man Ähnliches bei den „fünf oder vier“ Beiträgen „danach auch“ bemerkt habe. Der Wirtschaftsminister hat sofort einen Verdacht, warum die gewünschten Erfolge in den sozialen Medien ausbleiben. Er fragt: „Ist das Zuckerbergs neue, wie soll ich das sagen, Medienstrategie?“
Sein Mitarbeiter erklärt, das sei „zu befürchten“. Damit müsse man nun „umgehen“. Habeck fragte, ob dies eine „allgemeine Strategie“ von Meta sei oder ob die Grünen „härter als andere“ betroffen seien. Die Antwort seines Teams: Das könne man „bei den anderen Parteien so nicht sehen“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











