Ryanair droht mit einem Bruch der langjährigen Boeing-Partnerschaft. Sollte US-Präsident Trump tatsächlich Strafzölle auf Flugzeugexporte verhängen, die die Preise in Europa deutlich steigen lassen, will Europas größter Boeing-Kunde seine laufenden und geplanten Aufträge überdenken.
In einem Schreiben an den US-Kongressabgeordneten Raja Krishnamoorthi erklärte Ryanair-Chef Michael O’Leary: „Wenn die US-Regierung ihren fehlgeleiteten Plan zur Einführung von Zöllen umsetzt und diese Zölle den Preis für Boeing-Flugzeugexporte nach Europa wesentlich beeinflussen, werden wir sicherlich sowohl unsere aktuellen Boeing-Bestellungen als auch die Möglichkeit, diese Bestellungen anderweitig zu platzieren, neu bewerten.“
Ryanair betreibt derzeit mehr als 575 Boeing-737-Maschinen. Ab 2027 sollen bis zu 300 Boeing 737 MAX 10 ausgeliefert werden. Typischerweise bestellt die Airline neue 737-Modelle in großen Stückzahlen zu hohen Rabatten. Die Hälfte der aktuellen Bestellung ist optional – sie könnte storniert oder verzögert werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











