Die Europäische Union bereitet eine Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten neuen Strafzölle vor. Die EU-Kommission, die für die Handelspolitik der EU zuständig ist, arbeitet bereits an möglichen Maßnahmen. Neben klassischen Strafzöllen auf US-Produkte sind auch weitreichendere wirtschaftliche Gegenmaßnahmen denkbar.
Trump hat am Mittwoch neue Zölle angekündigt: Ab dem 2. April sollen alle Autoimporte in die USA mit 25 Prozent Strafzöllen belegt werden. Besonders betroffen ist die deutsche Autoindustrie, aber auch Unternehmen aus anderen westlichen Ländern wie Japan. Diese Maßnahme kommt zusätzlich zu den bereits bestehenden 2,5 Prozent Einfuhrzöllen.
Die erste Reaktion der EU könnte darin bestehen, Zölle auf amerikanische Waren zu verhängen. Ein solcher Schritt wäre nicht neu: Bereits 2018 hatte die EU als Reaktion auf protektionistische Maßnahmen Trumps Strafzölle auf Produkte wie Harley-Davidson-Motorräder, Bourbon-Whiskey und Levi’s-Jeans eingeführt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











