Ziviler Ungehorsam, Aktionstraining, Vernetzung: So wollen linke Aktivisten den AfD-Parteitag in Riesa stürmen

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Ziviler Ungehorsam, Aktionstraining, Vernetzung: So wollen linke Aktivisten den AfD-Parteitag in Riesa stürmen
Bildquelle: NiUS

Am 11. und 12. Januar findet in Riesa der Parteitag der Alternative für Deutschland (AfD) statt. Bundesweit rufen Antifa-Gruppen dazu auf, nach Sachsen anzureisen, um den Parteitag zu stören oder gar zu verhindern. „Die Kleinstadt mit Straßen, Gassen, Baustellen eröffne „Möglichkeitsräume vielfältige Aktionen zu entfachen“, heißt es auf der linksextremen Seite Indymedia. Man wolle für die Polizei „eine unkontrollierbare Gemengenlage erzeugen“.

Rund 10.000 linke Demonstranten werden zur Demo erwartet, darunter auch zahlreiche Linksextremisten. Ein Großaufgebot von 2.000 Polizisten soll mit Unterstützung aus anderen Bundesländern für den geordneten Verlauf des Parteitages sorgen, berichtet die Bild. Der Dresdner Polizeipräsident Lutz Rodig zeigte sich vorab besorgt: „Für die Absicherung des Bundesparteitags betreiben wir einen hohen Aufwand. Die Gründe dafür finden sich in unserem Grundgesetz, das nicht verbotene Parteien durch das Parteienprivileg unter einen besonderen Schutz stellt.“

Die Gruppe „Widersetzen“, die die Störaktionen koordiniert, schreibt auf ihrer Homepage: „Wir wollen uns der AfD kreativ, vielfältig und effektiv widersetzen. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Gemeinsam mit tausenden anderen werden wir einen erfolgreichen Protest in Riesa ermöglichen. Wir werden am 11.1. nach Riesa kommen. Und wir werden den AfD-Parteitag verhindern.“ Hierfür bereitet die Organisation Busanreisen aus der gesamten Republik vor, hilft den Aktivisten einen Schlafplatz zu finden und schult jene im Umgang mit „Repression“.

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