Bei der pro-palästinensischen Demonstration zum Gedenktag der sogenannten „Nakba“ in Berlin ist es am Samstag zu mehreren Zwischenfällen gekommen. Rund 2.000 Menschen zogen unter dem Motto „Schluss mit der Besatzung Palästinas – 78 Jahre Al Nakba“ vom Oranienplatz in Richtung Südstern im Stadtteil Kreuzberg. Ursprünglich waren lediglich 1.000 Teilnehmer erwartet worden. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) waren rund 700 Einsatzkräfte vor Ort, um die Demonstration abzusichern.
Bereits vor Beginn der Demonstration soll laut Tagesspiegel eine Person nach einem Angriff auf einen Pressevertreter festgenommen worden sein. Der Aufzug verlief zunächst weitgehend friedlich, im weiteren Verlauf verschärfte sich die Lage jedoch deutlich.
Nach Polizeiangaben wurden 20 Personen festgenommen, unter anderem wegen Widerstandshandlungen, Angriffen auf Einsatzkräfte sowie wegen der verbotenen Verherrlichung terroristischer Organisationen. Einzelne Festnahmen erfolgten demnach „unter Anwendung unmittelbaren körperlichen Zwangs“. Dabei setzte die Polizei auch Pfefferspray ein.
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