Die Affäre um die Weimer Media Group zieht weitere Kreise. Apollo News hatte offengelegt, dass das Unternehmen von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer beim Ludwig-Erhard-Gipfel hochpreisige Zugänge zur Bundesregierung bewirbt und gegenüber Interessenten sogar die Teilnahme von Ministern an der exklusiven „Executive Night“ in Aussicht stellt. Nun gibt es neuen Ärger um einen weiteren Gipfel des Hauses.
Die Weimer Media Group veranstaltet neben dem Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee auch den „Frankfurt Finance & Future Summit“ – und wirbt mit diversen Medienpartnern. Einer davon: Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Doch diese bestreitet nun eine Partnerschaft.
In der Stellungnahme gegenüber der Wochenzeitung Junge Freiheit heißt es: „Auch wenn die Website der Veranstaltung ‚Frankfurt Future & Finance Summit‘ den Anschein erweckt: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung war weder 2024 noch 2025 Medienpartner dieser Veranstaltung. Wir haben weder eine entsprechende Vereinbarung über eine Medienpartnerschaft abgeschlossen noch der Weimer Media Group die Verwendung des F.A.Z.-Logos gestattet.“ Zudem erklärt die Pressestelle: „Die F.A.Z. ist nicht mit der Familie Weimer wirtschaftlich verbunden.“
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