Das Finale der Miss-Germany-Wahl in München hat einmal mehr exemplarisch gezeigt, wie weit sich der traditionsreiche Wettbewerb inzwischen von seinen eigenen Anfängen verabschiedet hat. Die Veranstalter betonen, dass es längst nicht mehr um Schönheit gehe, sondern um zeitgeisttaugliches gesellschaftliches Engagement, Führungsqualitäten und unternehmerische Ideen. Zugleich sorgt die politische und gesellschaftliche Ausrichtung der Veranstaltung – etwa durch die Teilnahme zweier Kandidatinnen mit Kopftuch – für Diskussionen.
Der Wettbewerb hat sein Profil in den vergangenen Jahren ganz bewusst deutlich verändert. Veranstalter Max Klemmer versucht nach eigenen Angaben, das Format von einem klassischen Schönheitswettbewerb zu einem Wettbewerb für progressive, gesellschaftlich engagierte Frauen umzubauen.
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