Haftstrafen wegen „Cybermobbing“ gegen Brigitte Macron: Zehn Personen verurteilt

vor 6 Monaten

Haftstrafen wegen „Cybermobbing“ gegen Brigitte Macron: Zehn Personen verurteilt
Bildquelle: Apollo News

Zehn Menschen sind strafrechtlich belangt worden, weil sie vermeintlich beleidigende und verleumderische Äußerungen über die französische First Lady Brigitte Macron verbreitet hatten. Die Verurteilten im Alter von 41 bis 65 Jahren mussten sich insbesondere für Behauptungen über eine angebliche Transidentität Macrons verantworten.

Die Internetpersönlichkeit „Amandine Roy“, die in Wirklichkeit Delphine Jegousse heißt und sich selbst als Hellseherin bezeichnet, hatte im Jahr 2021 den Anstoß für die beleidigenden Anschuldigungen gegenüber Macron gelegt. Sie hatte ein virales Video veröffentlicht, in dem sie behauptet, Brigitte Macron sei eine erfundene Identität, die ihr Bruder Jean-Michel Trogneux nach einer Geschlechtsangleichung angenommen habe. Die weltweite Verbreitung dieses Gerüchts geht auf die amerikanische Influencerin Candace Owens zurück.

Neben Jegousse wurden mit Aurélien Poirson-Atlan und Bertrand Scholler zwei weitere Angeklagte als „Anstifter“ verurteilt. Poirson-Atlan erhielt als Hauptangeklagter eine Strafe von acht Monaten auf Bewährung. Er hatte unter dem Social-Media-Account „Zoé Sagan“ die Beziehung zwischen Macron und ihrem Ehemann, dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, aufgrund des Altersunterschieds als „Sexualverbrechen“ und „staatlich geduldete Pädophilie“ bezeichnet. Brigitte Macron war die ehemalige Lehrerin ihres jetzigen Ehemanns und ist etwa 25 Jahre älter als er.

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