Ein neues Gutachten empfiehlt dem ZDF den Aufbau eines digitalen Netzwerks. Die Studie schlägt vor, einen „Digital Open Public Space“ (DOPS) zu entwickeln, der als Gegenmodell zu kommerziellen Plattformen wie Instagram oder TikTok dienen soll. Der ZDF-Verwaltungsrat hatte die Studie in Auftrag gegeben. Verfasst wurde sie von fünf Wissenschaftlern der Universitäten Dortmund, Berlin und Erfurt.
Die Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrats und ehemalige Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, erklärte am Freitag in Berlin, die Verständigung auf Basis von Fakten und demokratischen Grundwerten werde immer „massiver angegriffen und sogar zerstört“. Aus diesem Grund solle das ZDF einen digitalen Raum für unabhängige Meinungsbildung schaffen.
Dreyer betonte, es gehe nicht ausschließlich darum, ein eigenes soziales Netzwerk der Öffentlich-Rechtlichen zu entwickeln. Vielmehr sollten diese „einen Impuls für eine Alternative geben“. Für die Entwicklung eines solchen Netzwerks brauche es „viele verschiedene Partner“.
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