In der ZDF-Kindernachrichtensendung „logo!“ soll den Kleinsten in unserer Gesellschaft auf simple Weise das Weltgeschehen nahegebracht werden. Nun irritierte die Sendung vergangene Woche jedoch mit ihrer Berichterstattung zum Thema Religion. Während man in einem Beitrag über den Mitgliederschwund in der katholischen Kirche detailliert auf die Verfehlungen der vergangenen Jahre eingeht, bleibt ein Beitrag über das Ende des Fastenmonats Ramadan gänzlich unkritisch.
In der „logo!“-Sendung vom 19. März, also dem offiziellen Ende des muslimischen Fastenmonats, ging es um den Ramadan. Zuerst wird in dem einminütigen Beitrag erklärt, was es damit überhaupt auf sich hat: „Die letzten vier Wochen war Ramadan. In dieser Zeit sollten gläubige Muslime so oft es geht an ihren Gott Allah denken und sie sollten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fasten.“
Nun sei die Fastenzeit allerdings vorbei. Daher liefen weltweit die Vorbereitungen für das Zuckerfest: „Es wird zum Beispiel jede Menge gekocht und gebacken.“ In Pakistan sei es außerdem Tradition für viele Mädchen und Frauen, „sich extra für das Fest schöne neue Kleidung und Schmuck zu kaufen und sich die Hände mit Henna zu bemalen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern soll auch Glück bringen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











