Die Journalistin Floria Fee Fassihi, die ebenfalls für das Amt kandidierte, zog zurück. Die Gründe dafür sind unklar. Ohne bliebe Himmler ein weiteres Jahr im Amt, trotzdem findet diese Wiederwahl am Freitag, den 13. März statt. Gewählt wird er vom ZDF-Fernsehrat, ein Gremium, welches sich aus 60 Mitgliedern zusammensetzt. Dieses soll Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Organisationen abbilden, tatsächlich besteht der Fernsehrat aus überproportional vielen Vertretern aus der Politik bzw. aus Mitgliedern mit Parteibuch, vornehmlich linker Parteien. Ein Beispiel ist die Transperson Felizia Möhnle vom BSW, zuvor bei Die Linke/SED aktiv.
Grundsätzlich sollte sich der Gebührenzahler die Frage stellen, inwiefern Vertreter der Parteien „gegen Rechts“, Sportvereine, Gewerkschaften und sonstige Gruppierungen dazu befähigt sein sollten, die journalistischen Arbeiten des ÖRR anhand journalistischer Standards zu bewerten. Möglicherweise ist das das Grund, warum 99 Prozent aller Programmbeschwerden in den letzten Jahren abgelehnt wurden.
Eine durchaus zweifelhafte Gemengelage, da sich das ZDF in letzter Zeit mit einer Berichterstattung hervortat, die viele Fragen offen lässt. Als der MAGA-nahe US-Aktivist Charlie Kirk letzten September erschossen wurde, fiel insbesondere das ZDF mit Beiträgen auf, die mit Fakten nichts mehr zu tun hatten. Bei Markus Lanz behauptete der USA-Korrespondent Elmar Theveßen, dass Kirk sich angeblich für die Steinigung Homosexueller ausgesprochen hätte. Sein Weltbild wäre von Menschenverachtung geprägt gewesen. Diese kruden Äußerungen verbreiteten sich rasend, bis Richard Grenell, ein Vertreter der US-Administration anregte, dass das Visum Theveßens infrage gestellt werden sollte. Später entschuldigte sich Theveßen. Allerdings ist dies nicht als Richtigstellung zu verstehen, denn das hätte vor demselben Millionenpublikum bei Lanz geschehen müssen.
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