Das US-Außenministerium geht gegen Ausländer vor, die sich in Internet-Posts für die Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk ausgesprochen haben – sechs Menschen wurde dafür das US-Visum entzogen, wie die Behörde am Dienstag auf X bekanntgab. Betroffen ist auch ein Deutscher – mutmaßlich ein altbekannter linker Internetaktivist und ehemaliger ÖRR-Moderator.
„Die Vereinigten Staaten sind nicht verpflichtet, Ausländer aufzunehmen, die den Amerikanern den Tod wünschen. Das US-Außenministerium identifiziert weiterhin Visainhaber, die die abscheuliche Ermordung von Charlie Kirk gefeiert haben“, heißt es zu dem Visa-Entzug in der Stellungnahme. Weiter werden Beispiele, etwa die Beiträge eines Argentiniers, eines Südafrikaners, eines Mexikaners, eines Brasilianers, eines Paraguayers und eben eines anonymisierten Deutschen gezeigt.
Der Deutsche soll auf der Plattform Bluesky geschrieben haben: „Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht.“ Eben diesen Satz hat der bekannte Internetaktivist Mario Sixtus nach der Ermordung Kirks auf Bluesky geschrieben und später offenbar wieder gelöscht. Doch das hilft ihm nicht – mutmaßlich wurde ihm nun durch das US-Außenministerium das Visum entzogen.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











