Gelobt ist das Land, das auf einen starken Mittelstand zählen kann. Eine robuste und unabhängige Unternehmerschaft, grundiert mit einer dynamischen Kultur der Selbstständigkeit und Risikofreude, wirkt belebend und gesellschaftlich stabilisierend zugleich. Bekannte Mittelständler wie Wolfgang Grupps Trigema oder die von der Familie Miele im Jahr 1889 gegründete gleichnamige Firma stehen Pate für den Aufstiegsgeist, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs das Land stabilisierte und regelrecht in die Champions League der globalen Ökonomie katapultierte.
Namen wie Vaillant oder Teekanne zählen ebenso dazu wie die unzähligen Helden des Unternehmeralltags: Freiberufler, Selbstständige, Hidden Champions, die gemeinsam den hochkomplexen Maschinenraum unserer Gesellschaft bilden. Politische Unabhängigkeit und das eherne Bekenntnis zur Marktwirtschaft machten den Mittelstand zum politischen Korrektiv, das intervenierte, wenn man es in Bonn und später in Berlin zu weit trieb mit Ideologie und Regulierungswahn.
Das Schweigen der Wirtschaft angesichts des Zerstörungswerks, das unter dem Label ‚Green Deal‘ firmiert, ist allerdings verräterisch – es sind beileibe nicht zu wenige! Und der Mittelstand? Der suchte nach dem Streit zum Jahreswechsel den Schulterschluss mit SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas.
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