Die gute Nachricht: Europaweit sinkt die Zahl der Asylanträge – vor allem, weil es weniger Antragsteller aus Syrien und der Türkei gibt. Die schlechte Nachricht: Deutschland das Land mit den meisten Neuanträgen.
Nicht nur in der Europäischen Union, sondern auch in Norwegen und der Schweiz sind im vergangenen Jahr die Anträge auf Asyl deutlich gesunken. Das geht aus dem Jahresbericht der auf Malta angesiedelten EU-Asylagentur (EUAA) hervor.
Demnach wurden in den 27 EU-Ländern und den beiden Partnerstaaten Schweiz und Norwegen insgesamt 822.000 Asylanträge registriert. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 entspricht dies einem Rückgang von knapp 20 Prozent. ABER: Rund 163.000 neue Anträge auf Asyl wurden allein in Deutschland gestellt.
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