Die politisch-islamische DITIB ist höchst umstritten, der Verein erhält seine Weisungen direkt aus Ankara. Die NRW-Regierung hatte schon unter Ex-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wenig Berührungsängste mit dem Islamverein. Doch nun macht sich die Landesregierung von Hendrik Wüst (CDU) auf der 40. DITIB-Jubiläumsfeier besonders ungeschickt zum Sprachrohr islamistischer Propaganda. NIUS liegt die Rede des NRW-Staatskanzleichefs vor.
Scheinwerfer, Fotografen, eine riesige Bühne. Dutzende Gäste nahmen vergangenen Samstag (26. Oktober) Platz in einem Festsaal in Siegburg. Große DITIB-Banner hingen von den Wänden herab. Die Ober-Funktionäre der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ – kurz DITIB – feierten das 40-jährige Bestehen ihrer Gemeinde in Deutschland.
Prominent mit dabei: Der Chef der NRW-Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU). Seit Sommer 2022 ist Liminski Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen. Er gilt als einer der engsten Vertrauen des Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU), wird in der Union auf der Liste potenzieller NRW-Ministerpräsidenten durchaus für die Zukunft gehandelt.
Auf der Regierungsbank stecken sie regelmäßig ihre Köpfe zusammen: Nathanael Liminski und Hendrik Wüst.
Das Problem: Der Islamverein untersteht der türkischen Religionsbehörde Diyanet, die wiederum direkt dem türkischen Präsidenten untersteht. Recep Tayyip Erdoğan vertritt eine fundamentalistische Religiosität – er unterstützt die islamistische Muslimbruderschaft und Hamas. Immer wieder fällt DITIB mit Islamismus und Antisemitismus auf – die Skandal-Liste ist lang.
Seit Oktober 2022 ruft in Köln der Muezzin der Ditib-Zentralmoschee zum Gebet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











