Am Samstag jährt sich der Terroranschlag von Solingen zum ersten Mal. Der Syrer Issa al Hasan erstach drei Menschen und verletzte acht weitere Menschen schwer, mehrere lebensgefährlich. Dabei rief er „Allahu akbar“. Wie eine Auswertung seines Handys ergab, teilte er islamistische Beiträge und Aufrufe zum Dschihad in den sozialen Medien, wie Tagesschau berichtete. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident lobte am Samstag bei der Gedenkveranstaltung in seiner Rede „Menschlichkeit und Nächstenliebe“.
Er sagte laut dem BR, dass der Täter habe spalten wollen. Doch Polizisten, Seelsorger und Rettungskräfte hätten „Hass und Gewalt etwas noch viel Stärkeres entgegengesetzt: Menschlichkeit und Nächstenliebe“. Die Menschen in Solingen hätten „auch etwas anderes gezeigt: Mut, Solidarität, Mitgefühl.“ Er versicherte den Opfern des Anschlags, dass die Landesregierung an ihrer Seite stehen werde.
Weiter sagte er, dass Nordrhein-Westfalen solidarisch und weltoffen bleibe und stärker sei als „Hass und Hetze, als Extremismus und Terrorismus“. Der Ministerpräsident zeigte sich besorgt, weil politische Kräfte die Menschen wegen ihrer Herkunft gegeneinander ausspielen wollten. Er forderte in seiner Rede die Einführung der Vorratsdatenspeicherung: „Opferschutz, der Schutz von Menschenleben, ist wichtiger als Datenschutz“.
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