Immer mehr wohnungslose Familien, auch unter Deutschen

vor mehr als 1 Jahr

Immer mehr wohnungslose Familien, auch unter Deutschen
Bildquelle: NiUS

Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland steigt. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Gruppe im Deutschen Bundestag. Laut dieser waren im Januar 2024 rund 220.000 Alleinerziehende und Paare mit Kindern wohnungslos.

Wohnungslos sein, bedeutet, über keinen eigenen Mietvertrag zu verfügen und keine Wohnung zu besitzen. Die Familien kommen in sozialen Einrichtungen unter, erhalten eine Wohnung der Gemeinde oder leben, im Falle der Flüchtlinge, in Unterkünften. In der Statistik werden nur die „untergebrachten wohnungslosen Personen“ gezählt, nicht jene, die bei Freunden oder der Familie bleiben.

Die familienpolitische Sprecherin der Linken, Gökay Akbulut äußerte sich besorgt: „Steigende Kosten für Energie und Lebensmittel verschärfen die ohnehin angespannte Situation vieler Familien und treiben diese an ihre Belastungsgrenzen“. Es sei eine „soziale Katastrophe“. Die Partei fordert Mietpreisdeckelung und ein „Ende der Spekulationen mit Wohnraum an der Börse“. Was sie nicht beleuchtet, ist die Nationalität der wohnungslosen Familien, sowie Einzelpersonen.

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