Die Berliner Grünen möchten die Wohnungsnot in der Hauptstadt mit einem besonderen Mittel bekämpfen. Auf ihrem Landesparteitag am Samstag stellte die ehemalige Verkehrssenatorin Bettina Jarasch, die als eine der beiden Spitzenkandidaten für die Berliner Grünen in das Rennen um das Abgeordnetenhaus im September 2026 geschickt wird, ihre brisanten Forderungen vor.
„Lasst uns ein Büro-Moratorium verhängen – und dafür Bürogebäude kreativ umnutzen, für Wohnen auf Zeit, für Studenten- und Azubi-Wohnheime. Das geht sogar ohne Änderung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen“, sagte Jarasch. Das heißt: ein zeitweises Büro-Bauverbot in der Hauptstadt und eine Umnutzung aktuell bestehender Büroflächen.
„Wir brauchen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum. Stattdessen werden Büros gebaut, die kein Mensch mehr braucht. 1,7 Millionen Quadratmeter Leerstand haben wir inzwischen“, so die Grünen-Politikerin weiter. Leerstehende Büros kann man für Wohnraum nutzen, so also die Idee der Grünen.
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