Die Bundesregierung stellt sich auf eine erneute Schwächephase der deutschen Wirtschaft ein. Nach dem leichten Wachstum zu Jahresbeginn sieht das Wirtschaftsministerium inzwischen klare Warnsignale für das laufende Quartal. Im Monatsbericht heißt es: „Aktuelle Indikatoren deuten auf einen deutlichen Dämpfer im zweiten Quartal hin“. Darüber berichtete die Bild zuerst.
Als Belastungsfaktoren nennt das Ministerium vor allem höhere Preise, gestörte Lieferketten und die Verunsicherung von Unternehmen und Verbrauchern. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Krieg im Iran und dessen Folgen für Handel, Energie und Rohstoffe.
Besonders die internationalen Märkte könnten in den kommenden Monaten weiter unruhig bleiben. Das Ministerium erwartet eine hohe Volatilität bei Energie, Rohstoffen und Finanzmärkten. Entscheidend sei, wie lange die Lage im Nahen Osten angespannt bleibt: „Die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt davon ab, wie lange der Konflikt im Nahen Osten andauert und Handelswege sowie Produktionskapazitäten beeinträchtigt bleiben“. Selbst nach einer möglichen Beruhigung könnten höhere Energiepreise, Rohstoffprobleme und Lieferengpässe die Wirtschaft weiter belasten.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











