Medienberichte, denen zufolge sich Friedrich Merz (CDU) auf Nancy Faeser (SPD) auch als künftige Innenministerin festgelegt haben soll, haben in der Hauptstadt für Wirbel gesorgt. Hintergrund ist eine angebliche dpa-Meldung, die sich jedoch als gefälscht herausstellte.
Merz (von dem noch gar nicht feststeht, dass er zum Kanzler gewählt wird) erklärte dazu, es gebe keine Personalfestlegungen. Dass Faeser nicht in ihrem Amt verbleiben würde, sagte er nicht. Zuzutrauen wäre dem CDU-Wahlbetrüger (Stichworte Grenzschließungen, Schuldenbremse) nach Einschätzung politischer Beobachter durchaus, dass er auch die Kröte Faeser schlucken würde, wenn ihn die SPD dafür nur zum Kanzler macht.
Die Agentur-Meldung, die gar nicht existierte, wurde unter anderem vom Online-Portal „Nius“ verbreitet. Laut „Bild“-Zeitung sorgte die Vorstellung, dass Faeser im Amt verbleiben könnte, in Unionskreisen für „Schnappatmung“.
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