Gleich vorweg: Dieses Interview wäre kaum anders verlaufen, wenn es nicht die WELT, sondern der Pressesprecher der „Grünen“ für das Magazin seiner Bundestagsfraktion geführt hätte. Methode: Angestellter PR-Mann befragt seine Chefin. Peinlich! Die „grüne“ Co-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann (63) darf ohne kritische Frage, ohne kritisches Nachfragen alles vom Stapel lassen, was zum aktuellen 08/15-Repertoire der Verliererpartei gehört.
Dass jede Regierung besser sei, „wenn wir Grüne daran beteiligt sind“; dass die „Grünen“ ein „lautstarkes Korrektiv“ seien; dass eine Rücknahme der Heizungs-, Staatsbürgerschafts- und Selbstbestimmungsgesetze („Ich bin jetzt nicht mehr Peter, sondern Petra“) nicht in Frage komme; dass sich die Ukraine auf Deutschland verlassen können müsse; dass Deutschland in Sachen Gas nie wieder erpressbar sein dürfe; dass alles noch viel „europäischer“ werden müsse; dass in „Klimaanpassungen“ Geld gesteckt werden müsse; dass man an massenhaften Schulden (pardon: Investitionen) nicht vorbei komme.
Ansonsten erschöpft sich das Interview im überholten Wahlkampfmodus: „Wir sind die einzige Partei im Bundestag, die die Fragen des Klimaschutzes, des Schutzes der natürlichen Lebensgrundlagen, der Natur und der Umwelt in den Vordergrund stellt. Die Verbindung der sozialen Frage mit der ökologischen ist unser Alleinstellungsmerkmal, unser Markenkern.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











