Wie war das noch während der Panikpandemie Corona? „Wir bleiben zuhause“, lautete das Gebot der Stunde und wurde stolz verkündet. Draußen war es schließlich viel zu gefährlich! Ein Huster, der dir entgegenkommt, und schon bist du tot!
Gut, dass wir das schon mal geübt haben. Denn mittlerweile häufen sich die Gründe fürs Zuhausebleiben. Öffentlichkeit ist ein Ritt auf der Rasierklinge geworden. Nicht nur innerstädtische Plätze und Straßen sind zu Risikozonen geworden. Auch Stadtfeste und Umzüge und andere traditionelle Feste gelten mittlerweile als Ziel von Terroranschlägen und müssen entsprechend geschützt werden. Viele kapitulieren vor den Sicherheitsauflagen – die zu hoch und zu teuer sind.
In Zorneding etwa sollte jüngst ein Kinderfest stattfinden, auf dem Herzogplatz, wie seit Jahrzehnten üblich. Die Vorschriften zur „Terrorabwehr“ und zum Schutz vor sogenannten Überfahrtaten aber waren nicht zu bewältigen. Von den sechs möglichen Zufahrten sollten drei durch Betonblöcke gesichert werden, die restlichen drei galten als Rettungswege. Diese müssten jederzeit für Einsatzfahrzeuge passierbar bleiben — eine Forderung, die mobile Sperren oder ständig besetzte Fahrzeuge nötig gemacht hätte.
PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











