Die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) hat kurz vor den Feiertagen einen Brief an Schulen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte im Land verschickt. Ein „Frohe Weihnachten“ sucht man darin vergeblich. „Liebe Schulleitungen, Lehrkräfte und Mitarbeitende, liebe Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an unseren Schulen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte“, beginnt der Brief. „Die Zeit des Jahreswechsels ist immer eine, in der wir innehalten, auf das vergangene Jahr zurückblicken und Pläne für das neue Jahr schmieden“, heißt es weiter.
Hamburg beginnt ihren Brief mit einem Blick auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres: „Zu viele Krisen, Kriege und Herausforderungen wirken auf einmal auf uns ein.“ Es sei wichtig anzuerkennen, dass diese Themen auch in Schulen eine Rolle spielen. Sie bedankt sich bei den Lehrkräften, die „trotz der vielfältigen Aufgaben“ und „eigenen Belastungen“ Räume schaffen, um sich mit „den vielen großen Fragen auseinanderzusetzen.“
Die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) verschickt keine Weihnachtsbriefe an die Schulen und Kinder, sondern „Winterbriefe“ und schafft es nicht einmal, sich ein „Frohe Weihnachten“ rauszupressen.
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