Will bei Landtagswahl für Linkspartei kandidieren: MDR-Moderatorin wechselt in die Politik

vor 7 Monaten

Will bei Landtagswahl für Linkspartei kandidieren: MDR-Moderatorin wechselt in die Politik
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Die MDR-Moderatorin Antonia Kaloff hat überraschend das Ende ihrer Moderationskarriere verkündet und will jetzt in das politische Geschäft wechseln. Am Mittwochmorgen hatte der MDR bekannt gegeben, dass es bei der Morgensendung des Radiosenders MDR Sachsen-Anhalt zu einer personellen Veränderung kommen würde. Kaloff, die seit vielen Jahren die Morgensendung moderierte, arbeitete seit 2002 für den öffentlich-rechtlichen Sender und verlässt diesen jetzt mit sofortiger Wirkung. Sie will sich zukünftig politischen Aufgaben widmen: Antonia Kaloff wird für die Partei Die Linke in den Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt ziehen.

In einem gemeinsamen Pressegespräch hatten der Landesvorsitzende der Linken in Sachsen-Anhalt, Hendrik Lange, sowie die Spitzenkandidatin für die anstehende Wahl, Eva von Angern, Kaloff als Kandidatin vorgestellt. Sämtliche Accounts der Partei in den sozialen Medien teilten die Kandidatur feierlich mit den Worten „Landesweit bekannte Moderatorin will für die Linke antreten“. Lange und von Angern kommentierten den Wechsel von Kaloff vom Mediengeschäft in die Politik mit den Worten: „Wir sind sehr erfreut, dass sich die landesweit bekannte und engagierte Moderatorin Antonia Kaloff entschieden hat, bei der Landtagswahl 2026 für Die Linke anzutreten. Dieser Schritt zeigt, dass Politik Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen braucht – Menschen, die zuhören können, die wissen, was die Leute bewegt und die den Mut haben, ihre Stimme einzubringen.“

Gerade das langjährige Arbeiten beim MDR sei eine große Bereicherung für die Linkspartei, heißt es weiter: „Ihre Erfahrung aus den Medien, ihre Nähe zu den Themen des Alltags und den Menschen sowie ihr gesellschaftliches Engagement sind eine große Bereicherung für unsere Partei und für die demokratische Debatte insgesamt. Gemeinsam wollen wir für soziale Gerechtigkeit, Presse- und Meinungsfreiheit sowie eine starke öffentliche Daseinsvorsorge, gerade auf dem Land, kämpfen“, hieß es von den Parteispitzen.

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