In Nordrhein-Westfalen bereiten sich Städte und Gemeinden auf die Eröffnung der Weihnachtsmärkte vor – unter erhöhter Terrorgefahr nach dem Anschlag in Solingen. Die Sicherheitsbehörden stehen vor einer Herausforderung – soll die Tradition nicht der Angst zum Opfer fallen. Die Polizei wird deutlich mehr Präsenz zeigen.
Über 330 Weihnachtsmärkte locken dieses Jahr wieder Millionen von Besuchern nach NRW. Doch die Vorfreude wird getrübt. Betonpoller, verstärkte Polizeipräsenz und Videoüberwachung sind mittlerweile Standard. Seit der Flüchtlingskrise 2015 hat sich das Sicherheitsgefühl merklich verändert. Seit dem Terroranschlag von Solingen ist eine Debatte um Messergewalt, insbesondere durch Migranten, entbrannt. In Solingen stach ein Islamist bei einem Volksfest auf Menschen ein, drei von ihnen starben.
NRW-Innenminister Herbert Reul sagte der Rheinischen Post: „Wir dürfen Terroristen niemals so viel Macht über uns geben, dass wir uns anders verhalten und nicht mehr aus dem Haus gehen.“ Gleichzeitig sagte er: „Da, wo Menschen zusammenkommen, kann immer etwas passieren.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











