Friede in Gaza. Die Waffen schweigen zwischen Israel und der Hamas. Das, was über Jahrzehnte undenkbar schien, ist Wirklichkeit geworden: der historische Durchbruch. Der Austausch von Geiseln und Terroristen – das Werk von US-Präsident Donald Trump.
Und selbstverständlich gebührt dem Präsidenten für diese außergewöhnliche politische Vermittlungsleistung der allerhöchste Respekt. Angesichts seiner Bemühungen um die Beilegung weiterer Konflikte – zwischen Armenien und Aserbaidschan, zwischen Israel und dem Iran, sowie der noch unvollendeten Arbeit im Ukraine-Krieg – wäre auch die Verleihung des Friedensnobelpreises nicht weniger als folgerichtig.
Trump, ganz Medienprofi, verstand es meisterhaft, seinen Erfolg in diesem historischen Schmelztiegel der Kulturen und Konflikte in die passende, prägende Bildsprache zu übersetzen.
Ob bei seiner Rede in der Knesset oder beim Empfang der europäischen Staats- und Regierungschefs sowie der internationalen Politprominenz – alle verneigten sich in einem Defilee vor dem Amerikaner – eine starke Demonstration der Macht, die sich in erster Linie an das europäische Publikum und an die Potentaten der arabischen Welt richtete.
Die Szenerie erinnerte an jene Begegnung im Weißen Haus während der Ukraine-Debatte, als unter anderem Ursula von der Leyen, Friedrich Merz, Keir Starmer und Emmanuel Macron wie Schuljungen vor dem Lehrerpult Platz nahmen, um den Worten des US-Präsidenten zu lauschen.
Eine Demütigung, die nur noch durch den demonstrativen Händedruck Trumps mit Macron übertroffen wurde – ein Symbol der vollständigen Unterordnung Europas unter den dominanten Akteur in Washington.
PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











