Man kann Frühling sehen, riechen, fühlen. Und man kann ihn hören. Bitte hören Sie einmal:
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,man weiß nicht, was noch werden mag,das Blühen will nicht enden.Es blüht das fernste, tiefste Tal:nun, armes Herz, vergiss der Qual!Nun muss sich alles, alles wenden!
Der romantische Dichter (und Abgeordnete der Frankfurter Nationalversammlung) Ludwig Uhland (1787 bis 1862) hat in diese Verse alles reingepackt, was die Stimmung dieser Tage ausmacht. Die Meteorologen mögen einem das Wort „Frühling“ jetzt noch um die Ohren hauen, denn vor März ist wetterwissenschaftlich gar nichts mit „Winter adé“: Meteorologisch beginnt der Frühling auf der Nordhalbkugel am 1. März, kalendarisch um den 20./21. März. Aber ich finde: Was jetzt los ist draußen, ist Frühling. Was ist es denn sonst?
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











