Wie die SPD heimlich das Schulgeld wieder einführt

vor 4 Monaten

Wie die SPD heimlich das Schulgeld wieder einführt
Bildquelle: Tichys Einblick

Einen Batzen Geld: Getrost kann man 160 Euro so nennen. Und das nicht nur für Menschen, die wenig verdienen. Selbst in gehobeneren Kreisen haut man das nicht mal eben auf den Kopf.

Abgesehen davon: Reich wird man bekanntlich nicht vom Ausgeben.

Den Batzen Geld, 160 Euro nämlich, müssen im Saarland ab dem kommenden Schuljahr alle Eltern von schulpflichtigen Kindern abdrücken. Pro Kind und pro Schuljahr, versteht sich. Lediglich an Grundschulen gilt sozusagen ein ermäßigter Fahrpreis von etwa 65 Euro. Pro Kind und pro Schuljahr, versteht sich.

„Leihgebühr für Schulbücher und Tablets“ nennt das die rote Regierungspartei in Saarbrücken. Das ist Augenwischerei. In Wahrheit ist es nichts anderes als Schulgeld. Und das ist schon irgendwie ein gewisses Problem.

„Der Unterricht in allen öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen (ausgenommen Fachschulen als Einrichtungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung) ist unentgeltlich (Schulgeldfreiheit). Mit Schülerinnen und Schülern, die ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt im Ausland haben, kann der Schulträger die Abgeltung von Schulsachkosten vereinbaren.“

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