Wie die E-Wende die deutsche Automobilindustrie in eine unaufhaltsame Abwärtsspirale stürzt

vor 4 Monaten

Wie die E-Wende die deutsche Automobilindustrie in eine unaufhaltsame Abwärtsspirale stürzt
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Die deutsche Zulieferindustrie droht mehr und mehr an der Energiewende zu zerbrechen. Egal ob kleine, mittelständische oder große Betriebe: Dank schwacher Absätze – in erster Linie im Bereich der E-Mobilität – erteilen Autobauer den Zulieferern weniger Aufträge. Es gibt einen Dominoeffekt, in dessen Folge in allen Bereichen die Gewinne einbrechen. Das führt zu immer rigoroseren Sparkursen, zu Stellenabbau, Abwanderung und zu immer mehr Werksschließungen in Deutschland.

ZF Friedrichshafen etwa verfolgt derzeit einen strikten Sparkurs, der bis 2027 Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro vorsieht. Vor diesem Hintergrund wurden nun auch die Bestellungen bei einem der Zulieferer, der Schlote Saar GmbH aus Saarbrücken, reduziert. Medienberichten zufolge könnte dies das mittelständische Unternehmen schwer treffen und im schlimmsten Fall sogar in die endgültige Insolvenz führen. Schlote ist in hohem Maße von den Aufträgen des Friedrichshafener Stiftungskonzerns abhängig.

Die Schlote Saar GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Schlote Gruppe und auf präzise Metallverarbeitung für die Automobil- und Zulieferindustrie spezialisiert. Derzeit sind rund 120 Mitarbeiter am einzigen Standort des Unternehmens in Saarbrücken beschäftigt. Das Werk blickt auf eine lange Tradition zurück: Es ist seit dem Jahr 1876 in Betrieb und gehört seit 2011 offiziell zur Schlote Gruppe.

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