Am 8. Dezember 2024 wurde der Diktator Baschar al-Assad gestürzt, der eine zentrale Rolle im syrischen Bürgerkrieg spielte und dessen Familie seit mehr als 40 Jahren über Syrien herrschte.
Während kurz darauf tausende Syrer in Berlin das Ende der Schreckensherrschaft feierten und mit Sätzen wie „Wir bleiben nicht in Deutschland“ vor die Kamera traten, positionieren sich Kanäle des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf Social-Media mit einer klaren Message. Sie werfen Deutschland vor, ausländerfeindlich zu sein und betonen, dass syrische Flüchtlinge ein wichtiger Teil Deutschlands wären.
Das WDR-Format „Cosmo“ des 9 Milliarden schweren öffentlich-rechtlichen Rundfunkapparates postete etwa am Mittwoch auf Instagram: „Deutschland, eine Sekunde nachdem Assad gestürzt wurde“, darunter Screenshots von Zeitungsüberschriften mit Titeln wie: „Jens Spahn fordert Startgeld und Charterflüge für heimkehrende Syrer“, „Sachsens Innenminister Schuster fordert Abschiebungen nach Syrien“ oder „SPD-Landrat will Syrien-Flüchtlinge ohne Job abschieben“ und die Beschreibung „Deutsche Willkommenskultur“.
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