Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist als Anti-Establishment-Projekt angetreten – doch wer es wählt, bekommt am Ende erstaunlich häufig: CDU.
Zweimal wurde im Osten eine „Alternative“ gewählt, zweimal landet man faktisch bei der Union: in Thüringen und nun in Brandenburg.Die Frage liegt auf der Hand: Wird hier ein Anti-Establishment-Versprechen verkauft – und anschließend eine ganz andere Machtpolitik realisiert?
Sahra Wagenknecht selbst klang unmissverständlich:
„Was ist die Alternative zur Ampel? Ganz sicher nicht die CDU von Herrn Merz, die für einen Blackrock-Kapitalismus steht – mittelstandsfeindlich, sozial kalt, bereit, Taurus-Raketen in die Ukraine zu liefern und den Krieg weiter zu eskalieren. Diese CDU wird am Ende sehr wahrscheinlich mit den Grünen zusammengehen: grüne Gängelungswut auf der einen Seite, Sozialabbau und Rentenkürzungen auf der anderen. Das BSW steht dagegen für wirtschaftliche Vernunft – im Interesse des bedrohten Mittelstands.“
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