Warnung: Die folgenden Bilder könnten Sie verstören – vor allem, wenn Sie noch über einen Restbestand an Hirnmasse und ästhetischem Empfinden verfügen:
Was Sie hier gerade sehen und hoffentlich überleben werden, ist die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – jedenfalls, wenn es nach dem Südwestrundfunk SWR geht. Die kleine und chronisch klamme ARD-Anstalt mit Verwaltungssitz im grün regierten Stuttgart bewirbt mit diesem sündhaft teuren und bemerkenswert schlechten Clip ihr Computerspiel „Green Guardians VR“.
Das Produkt selbst ist noch schlechter als die Promo, dazu gleich mehr.
Vorab widmen wir uns der Frage: Was hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit Videospielen zu tun? Antwort: Die Branche eröffnet dem ÖRR neue Möglichkeiten, Gelder zu verschieben und sich damit Unterstützung und Wohlwollen zu sichern.
Die Hauptfigur in unserem Promo-Clip (bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie jetzt an das traumatische Machwerk erinnern muss) ist zum Beispiel der bekannte YouTuber LeFloid, bürgerlich Florian Mundt. Er dürfte die Rolle nicht für umme übernommen haben – ebenso wenig wie alle anderen Beteiligten, von den Programmierern über die Texter bis zu den PR-Leuten.
Im Film- und TV-Geschäft gibt es inzwischen so gut wie keine größere Produktion mehr, die ohne irgendeine finanzielle Unterstützung aus dem ÖRR-Kosmos auskommt. Offenbar wollen unsere De-facto-Staatsmedien nach demselben Muster nun auch Abhängigkeiten in der wachsenden Gaming-Industrie schaffen.
Dafür werden keine Kosten und Mühen gescheut, vor allem keine Kosten. „Green Guardians VR“ ist seit 2021 in Arbeit. Das Game wird mit knapp 400.000 Euro aus einem EU-Programm für „Innovative VR-Leuchtturmprojekte“ gefördert.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











