Die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich nach jahrelangen Verhandlungen auf einen Entwurf für einen globalen Pandemievertrag verständigt. Der Entwurf soll im Mai auf der WHO-Jahresversammlung in Genf zur Unterzeichnung vorgelegt werden. Die Verhandlungen galten als äußerst schwierig.
Bisher sind keine genauen Details über mögliche Inhalte des Abkommens bekannt, weil die Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt wurden. Der Entschluss, ein internationales Pandemieabkommen zu verfassen, wurde 2021 von den Mitgliedstaaten getroffen. Sie wollten Lehren aus der Corona-Pandemie ziehen.
Die WHO bezeichnete die Einigung als wichtigen Durchbruch. „Die Mitgliedstaaten haben bei ihren Bemühungen, die Welt sicherer vor Pandemien zu machen, einen großen Schritt nach vorn gemacht“, erklärte die Organisation. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sprach von einem „historischen“ Moment: „Die Länder der Welt haben heute in Genf Geschichte geschrieben.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











