Dominiert bei der Polizei Rechtsextremismus, wie eine vom Land Hessen finanzierte Studie neuerdings insinuiert? Kommt darauf an, was man darunter versteht. Nehmen wir als Indikator „racial profiling“, also eine höhere Aufmerksamkeit für Menschen, die nicht unbedingt „biodeutsch“ aussehen. Ist das „Rassismus“? Oder speist sich höhere Wachsamkeit aus Erfahrungswerten, etwa angesichts der zunehmenden Anzahl von Messerattacken durch Eingewanderte?
Und was folgt daraus? Werden solche Personen eher kontrolliert oder gar schikaniert? Oder geschieht das Gegenteil – sind Polizisten hier womöglich sogar zurückhaltender? Was geschieht, wenn eine nicht biodeutsch wirkende Person bedrohlich agiert und man vermuten muss, dass sie ein Messer bei sich trägt? Die Dienstwaffe aus dem Holster ziehen und den Angreifer unschädlich machen? Nicht ratsam. Denn allein die Vermutung, der Mann könne gefährlich sein, gilt ja als „racial profiling“, ist also rassistisch.
Das einer auch dann gefährlich sein kann, wenn er lediglich ein normales Besteckmesser bei sich trägt, hat sich jüngst in Überlingen gezeigt. Dem Mann, ein Deutschtürke, der eine Tankstelle überfallen hatte, gelang es, einem der drei Polizisten, die ihn sistieren wollten, einem Kommissarsanwärter, die Dienstwaffe zu entwenden. Damit richtete er einen anderen 34jährigen Polizisten regelrecht hin. Also ein Beispiel dafür, dass bei der Polizei die Dienstwaffe besonders locker sitzt… Ironie off.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











