Die Bundesregierung hat im Jahr 2025 bereits mehr als 11,3 Millionen Euro für die Förderung freiwilliger Ausreisen ausgegeben – so viel wie nie zuvor. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Demnach wurden im Rahmen des Bund-Länder-Programms REAG/GARP 2.0 (Reintegration and Emigration Programme for Asylum-Seekers in Germany/Government Assisted Repatriation Programme) bislang 11.372.988,15 Euro aus Bundesmitteln verausgabt.
Damit liegen die Ausgaben bereits über dem Niveau des Vorjahres, in dem rund 11,0 Millionen Euro gezahlt wurden. Für 2025 handelt es sich laut Bundesregierung zudem nur um vorläufige Zahlen, da der Jahresabschluss noch aussteht.
Gleichzeitig zeigt die Antwort, dass die Zahl der Ausreisen deutlich zurückgeht. Während im Jahr 2023 noch mehr als eine Million Menschen Deutschland freiwillig verließen (1.006.880), sank die Zahl 2024 auf 929.816 und 2025 weiter auf 742.784. Das heißt: Trotz sinkender Ausreisezahlen steigen die staatlichen Ausgaben pro Fall. Die Programme zur freiwilligen Rückkehr werden damit für den Staat zunehmend kostenintensiver.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











